Im Zusammenhang mit dem Artikel von Raphael Albisser in der WoZ Die Wochenzeitung vom 11. Dezember 2025 hat das EDA auf Anfrage zum Begriff der Wiedergutmachung in der Antwort auf die Interpellation Cédric Wermuth (SP AG) «War die Sklaverei «zweckmässig» und deren Abschaffung «ungerecht» ?» folgende Stellungnahme abgegeben:
«Im Allgemeinen ist der Bundesrat der Ansicht, dass jede Verletzung der Menschenrechte, einschliesslich der Sklaverei, anerkannt und der Zugang zur Justiz gewährleistet werden muss.»
Es wird interessant sein, wie der «Zugang zur Justiz» in Sachen Sklaverei (die ja sowohl zeitgenössisch als auch historisch gelesen werden kann) juristisch zu interpretieren ist.
Hans Fässler, 11. Dezember 2025